Nur noch gebisslos

Warum überhaupt gebisslos reiten?

Sie stellen sich die Frage:
"Warum eigentlich gebisslos reiten?"


In den letzten Jahren wurden
diverse wissenschaftliche Studien zum
Thema Gebissnutzung veröffentlicht,
mit eindeutigen Ergebnissen.





Hier eine kurz gehaltene Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse dieser Studien:

Der Reflexkonflikt

Man wird in der Natur niemals ein Pferd beobachten können, welches frisst und rennt. Dies sind zwei nicht kompatible Verhaltensmuster! Durch das Gebiss im Pferdemaul entsteht dieser Reflexkonflikt und das Pferd gerät in Atemnot und begleitend dazu in Stress. Überdies kommt es vor, dass das Gaumensegel, welches durch das Reiten mit Gebiss ständig flattert mit der Zeit Lähmungserscheinungen aufweist. Diese Pferde lassen ein lautest Atemgeräusch vernehmen, auch Kehlkopfpfeifen genannt.

Gesundheit

Durch die Beizäumung und das zumeist metallene Gebiss im Maul, ändert sich die Speichelkomposition, dies führt unter anderem zu Gastritis und Kolik.

Verletzungen

Die tiefen inneren Verletzungen z.B. der Knochenhaut des Diastemas (der zahnlose Teil des Unterkiefers), sind von außen nicht erkennbar. Selbst wenn das Gebiss nur unberührt im Maul des Pferdes liegt schlägt das Gebiss genau an diese Stelle. Röntgenaufnahmen von unzähligen Pferden, welche "normal" mit Gebiss geritten wurden belegen dies.

Sauerstoffmangel

Durch entstehenden Sauerstoffmangel und die zusätzlich in den Lungen verbliebene Kohlendioxid belastete Luft wird der PH-Wert des Blutes herabgesetzt. Bei starker Belastung kann das zu Lungenbluten und sogar zu plötzlichem Herzstillstand führen.

Zungenquetschungen

Die tierärztliche Hochschule Hannover hat – ironischer Weise im Auftrag eines Gebissherstellers – herausgefunden, dass die Zunge beim Pferd satt am Gaumen aufliegt und dass eigentlich gar kein Platz für ein Gebiss vorhanden ist. Bedeutet, bei jedem Zügelanspruch wird in jedem Fall die Zunge gequetscht.

Blockaden

Durch das mehr als unangenehme Gebiss, dass das Pferd nachvollziehbarer Weise ständig in seiner Lage verschieben möchte, kommt es zu Kieferblockaden die wiederum sehr häufig zu weiteren Blockaden bis in den Lendenwirbelbereich führen. Wer wegen z.B. stressbedingtem Zähneknirschen eine Beißschiene trägt kann bestätigen, dass dies auch sehr oft zu Nacken und Rückenschmerzen führt.


Die Gründe auf ein Gebiss im Maul zu verzichten:

Alle Punkte aus den Studien sprechen eindeutig für eine gebisslose Zäumung


Motivation

Das Pferd arbeitet deutlich motivierter und daraus resultierend auch konzentrierter mit, da es sich weder mit Schmerz noch mit der Atemproblematik auseinander setzen muss, dieser Stress fällt weg.

Versammlung

Ohne Gebiss im Pferdemaul ist die so begehrte Hinterhandaktivität sofort bedeutend leichter zu erreichen.

Leistungsfähigkeit

Durch die bessere Sauerstoffversorgung ist das Pferd natürlich bedeutend Leistungsfähiger.

Gehorsam

Die über Jahre gesammelten diversen Erfahrungsberichte zeigten, dass selbst manch notorische Durchgänger ohne Stahl im Maul, dieses Verhaltensmuster einfach nicht mehr an den Tag legt.

Vertrauen

Das Vertrauen des Pferdes in den Reiter wird enorm verbessert.